Begegnen, gedenken, informieren

Das Mahnmal

Die Berliner Mauer trennte und sperrte ein. Sie spaltete eine Stadt – und entzweite damit große Teile der Welt. Über 28 Jahre lang war sie betongewordener Ausdruck des Kalten Krieges zwischen Ost und West. 1989 fiel sie, und mit ihr bröckelte die deutsche Teilung. Ein Jahr später feierte Deutschland seine Wiedervereinigung.
Heute finden sich Teile der Berliner Mauer über den gesamten Globus verteilt, wo sie als stumme Zeugen daran erinnern, was Mauern und Grenzen anrichten können.
Das Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel ist seit September 2015 Heimat eines solchen Mauerstücks. Es bildet, zusammen mit drei gläsernen Stelen, die Stiepeler Mauer. Ein Ort, der mahnen will – und gleichzeitig einlädt: zur Begegnung, zum Gedenken und zur Information.

„Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“

Unter diesem Motto steht seit April 2018 auch die Website „Mauern Überwinden“, die Lehrkräften ihre Unterrichtsvorbereitung erleichtern soll. Denn wir möchten, dass Mauern im Schulunterricht häufiger Thema sind. Damit junge Menschen lernen, Mauern – materielle wie ideologische – nicht als gegeben hinzunehmen, sondern sie zu überwinden.